Klavierlack im Auto reinigen: warum diese eine Fläche glänzen darf
Daniel von Detailing1 |
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Dr. Wack "A1" A1 "DER WAX SCHWAMM" Auftragsschwamm - Schwarz / 15x8cm / 1 Stück ist nicht sofort verfügbar. Sobald alle Produkte deiner Bestellung wieder verfügbar sind, versenden wir die Ware in einer gemeinsamen Sendung. Die Lieferzeit bestimmt sich nach dem Artikel in deiner Bestellung, der die längste Lieferzeit hat.
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Was ist der A1 "DER WAX SCHWAMM"? Ein weicher Auftragsschwamm aus offenporigem Polyurethan-Schaum, der Sprühwachs als dünnen, gleichmäßigen Film auf Klarlack und Glanzfolie überträgt. Nicht gedacht für Mattlack und mattierte Folien, nicht für Polituren und nicht als Pad für die Maschine.
Dr. Wack A1 "DER WAX SCHWAMM" ist ein Auftragsschwamm aus Weichschaum, den die Anwendungstechnik von Dr. Wack in Baar-Ebenhausen für das A1 "Speed Wax Plus 3" ausgewählt und optimiert hat. Der Block misst 150 x 80 x 35 Millimeter und wiegt netto 11 Gramm. Er nimmt eine Wachsdosis auf, hält sie im Zellgerüst und gibt sie unter leichtem Handdruck wieder ab.
Warum es dafür ein eigenes Produkt gibt, sagt Dr. Wack im Produktinformationsblatt ungewöhnlich offen: Herkömmliche Schwämme schöpfen das Leistungspotenzial des Wachses nicht aus. Dahinter steckt Schaumkunde. Offenporige Polyurethan-Weichschäume laufen je nach Type mit Zellweiten von 10 bis 90 Poren pro Zoll und Rohdichten zwischen 14 und 75 Kilogramm pro Kubikmeter. In dieser Spanne entscheidet sich, ob ein Schwamm ein Produkt aufsaugt oder es wieder hergibt.
Ein Applikator ist Zwischenspeicher, kein Eimer. Er arbeitet wie ein Stempelkissen: Die Farbe sitzt im Gewebe, nicht in einer Kammer, und beim Aufsetzen wandert nur die Menge nach außen, die der Kontaktdruck freigibt. Saugt der Schaum zu tief, verschwindet die Dosis im Block und du dosierst zweimal nach, ohne dass mehr auf dem Lack ankommt. Nimmt er zu wenig auf, schiebst du eine Wachsraupe vor dir her, statt sie zu verteilen.
Praxistipp von Detailing1: Wir sehen häufig, dass der Fehler schon vor dem ersten Kreis passiert. Dr. Wack schreibt zwei Dinge vor, die zusammengehören: nach der Arbeit auswaschen, beim nächsten Mal trocken dosieren. Dazwischen liegt eine Trockenzeit, die jeder unterschätzt. Restwasser besetzt die Zellen, die das Wachs aufnehmen sollen, und verdünnt die Emulsion. Sichtbar wird das erst beim Abnehmen, als fleckiger Film. Unsere Papiertuch-Probe: fest zusammendrücken, auf ein Küchentuch. Bleibt ein dunkler Abdruck, warte weiter, bei Zimmerluft rund 24 Stunden.
Dosiert wird auf den Schaum: eine Portion A1 "Speed Wax Plus 3" auf den trockenen Schwamm, dann in kleinen kreisenden Bewegungen dünn und gleichmäßig auf den sauberen, trockenen Lack.
Wer das Wachs stattdessen aufs Blech sprüht und dort verteilt, verliert die Kontrolle über die Menge. Auf dem Lack liegt die Dosis punktuell und viel zu satt, der Schwamm nimmt beim ersten Kontakt einen Teil davon wieder auf und schiebt den Rest vor sich her. Am Ende steht ein Film, der an der Auftragsstelle dick und an den Rändern zu dünn ist.
Die Faustregel für die Filmdicke ist einfach: Durch den frischen Wachsfilm musst du die Lackfarbe noch sehen. Wirkt die Fläche milchig-weiß, liegt zu viel drauf, und zu viel Wachs verlängert keine Standzeit. Es macht nur das Abnehmen zur Arbeit und hinterlässt High Spots an Kanten und in Sicken. Wird der Film beim Kreisen streifig, ist der Schwamm leer und nicht die Fläche fertig.
Die Form macht die Kanten. Mit 35 Millimetern Dicke liegt der A1 "DER WAX SCHWAMM" flach in der Handfläche, mit 150 Millimetern Länge deckst du eine Türhälfte in wenigen Bahnen ab, und die Ecken kommen in Türgriffmulden, an Spiegelfüße und in den Übergang zwischen Kotflügel und Schweller. Genau dort entstehen die Stellen, die beim Abnehmen übersehen werden und später als weißer Rand aushärten.
Arbeite im Schatten bei 15 bis 25 °C, dann verdunstet der flüchtige Anteil der Emulsion nicht schneller, als du verteilen kannst. Nach dem Auftrag lässt du den Film abluften, bis er matt aufzieht, und nimmst ihn mit einem sauberen Mikrofasertuch ab. Welche Emulsion der Schwamm dabei trägt, entscheidest du über das Sprühwachs, für das er gebaut wurde und dessen Schutz Dr. Wack mit bis zu 6 Monaten angibt.

Ein Schwamm, mit dem poliert wurde, ist für Wachs verdorben. Politurkorn und abgetragener Lack setzen sich dauerhaft im Zellgerüst fest und kommen beim nächsten Auftrag zurück auf die Fläche.
Dr. Wack führt zwei Schwämme in derselben Größe, und der Unterschied steckt nicht im Etikett. Der Politur-Schwamm misst ebenfalls 150 x 80 x 35 Millimeter, wiegt aber 14,1 statt 11 Gramm. Das sind 28 Prozent mehr Masse im selben Volumen, rechnerisch rund 34 gegenüber 26 Kilogramm pro Kubikmeter. Genau dieser Dichteunterschied überträgt Handdruck, statt ihn zu schlucken.
Die beiden Produktinformationsblätter sagen dasselbe in Worten. Beim Politur-Schwamm steht, mit viel Druck einzupolieren, und dass mehr Druck ein besseres Ergebnis bringt. Beim Wax-Schwamm steht kein Wort über Druck, sondern dünn und gleichmäßig. Der eine trägt Abrasion in den Klarlack, der andere legt einen Schutzfilm darauf. Wenn du Swirls und Vergrauung wegarbeiten willst, nimm den Politur-Schwamm. Wenn du schützen willst, diesen hier.
Warum die Trennung hart ist: Weichschaum gibt Flüssigkeit wieder her, Feststoffe nicht. Politurkörper und Lackabrieb bleiben nach dem Auswaschen im Steggerüst hängen, und bei Polierpads ist genau das die bekannte Ursache für Hologramme und nachlassende Polierleistung. Angetrocknet machen die Reste den Schaum hart. Im Wachsschwamm wird daraus Schleifkorn, das über einen Schutzfilm fährt, den du gerade erst aufgebaut hast.
Zwei weitere Grenzen gehören dazu. Mattlack und mattierte Folien sind ausgenommen, weil ein Glanzwachs auf mattem Finish speckige Stellen hinterlässt, die sich nicht mehr herauswischen lassen. Und sehr dünnflüssige Pflegemittel laufen durch die offenen Zellen schneller hindurch, als sie an den Stegen haften. Für Innenraum, Leder und Kunststoff ist der A1 "Applikations-Schwamm" mit seinem Mikrofaserbezug gebaut, nicht dieser Block.

Der A1 "DER WAX SCHWAMM" lohnt sich für alle, die ihren Lack zwei- bis dreimal im Jahr selbst versiegeln und dabei die Produktmenge kontrollieren wollen.
Das ist die Handarbeits-Fraktion: Wäsche am Samstag, danach eine Runde Sprühwachs in rund 45 Minuten. Wer mit Exzenter und Schleifpolitur arbeitet, braucht den Block nicht, denn Maschinenpads sind ein anderes Werkzeug mit eigener Aufnahme und eigener Schaumhärte. Und wer nur den Innenraum pflegt, greift ohnehin zum Mikrofaser-Applikator.
Bei uns landen oft Anfragen von Leuten, die eine schwarze Motorhaube gewachst haben und danach im Gegenlicht Streifen sehen. In fast allen Fällen war der Auftrag zu satt, nicht das Wachs zu schwach. Ein Applikator, der 11 Gramm wiegt und keinen Druck überträgt, nimmt dir diese Fehlerquelle ab. Er kann gar nicht mehr Produkt auf die Fläche bringen, als seine unterste Lage gerade hält.
Rechnen musst du nicht am Schwamm, sondern am Wachs. Ein Applikator, der die Emulsion wegsaugt statt sie abzugeben, kostet dich bei jeder Anwendung Produkt, und die Flasche mit 500 ml ist der teurere Teil des Gespanns. Wer von Hand arbeitet, findet die passenden Waschhandschuhe und Schwämme als eine Familie: Handschuh für die Wäsche, Politur-Schwamm für den Abtrag, Wax-Schwamm für den Schutz.
Langlebig ist der Block nicht durch Zufall. Offenporige Weichschäume gibt es auf zwei Basen: Ether-Typen bringen Rückstellkraft mit, Ester-Typen halten Seifen, Öle und Reinigungsmittel aus. Welche Basis hier verbaut ist, gibt Dr. Wack nicht an. Gebraucht wird beides, denn der Schaum muss die Kompression aus einer ganzen Fahrzeugrunde wieder ausfedern und darf vom Auswaschen nicht mürbe werden. Wird ein Applikator trotzdem hart, steckt fast immer eingetrocknetes Produkt im Steggerüst, kein Materialfehler.
Der stärkste Hebel liegt in der Reihenfolge deines Wachs-Tages. Wer erst poliert und dann wachst, braucht zwei Schwämme, nicht einen für zwei Arbeitsgänge. Der eine ist danach mit Korn beladen, der andere muss sauber und trocken bleiben. Wir beschriften die Faltschachteln deshalb schon beim Auspacken und legen den Wax-Schwamm nach dem Auswaschen hochkant zum Trocknen, nie flach in die geschlossene Box. Dieser eine Handgriff entscheidet, ob der Block beim zehnten Einsatz noch so arbeitet wie beim ersten.
Noch unsicher? Lass dir Dr. Wack "A1" A1 "DER WAX SCHWAMM" Auftragsschwamm erklären:
Ein Auftragsschwamm aus offenporigem Weichschaum, den die Anwendungstechnik von Dr. Wack für das A1 "Speed Wax Plus 3" ausgewählt und optimiert hat. Er misst 150 x 80 x 35 Millimeter und wiegt netto 11 Gramm. Seine Aufgabe ist die Dosierung: Wachs aufnehmen, im Zellgerüst halten und unter leichtem Druck als dünnen Film wieder abgeben.
Das Wachs kommt auf den trockenen Schwamm, nicht auf den Lack. Verteile es in kleinen kreisenden Bewegungen dünn und gleichmäßig auf sauberem, kaltem Lack, im Schatten bei 15 bis 25 Grad. Halte den Schaum dabei getränkt und dosiere nach, sobald der Film streifig wird. Danach abluften lassen und mit Mikrofaser abnehmen.
Drei Werkzeuge für drei Schritte. Der Wax-Schwamm legt einen dünnen Schutzfilm auf. Der Politur-Schwamm ist mit 14,1 statt 11 Gramm bei gleicher Größe deutlich dichter und überträgt den Druck, den eine Politur braucht. Der Mikrofaser-Applikator ist der Allrounder für dünnflüssige Mittel, Leder und Kunststoff.
Für Glanzfolien und für alle gängigen Lackarten ja, also Metallic, Uni, Nano und kratzfestere Klarlacke. Für Mattlack und mattierte Folien nein, das schließt Dr. Wack ausdrücklich aus. Ein Glanzwachs hinterlässt auf mattem Finish speckige Stellen, die sich nicht mehr herauswischen lassen. Prüfe im Zweifel an einer verdeckten Kante.
Dann ist der Schwamm für Wachs verbraucht. Politurkorn und abgetragener Lack setzen sich im Zellgerüst fest und lassen sich nicht mehr herauswaschen. Beim nächsten Auftrag fährt dieses Korn über den frischen Schutzfilm und zieht Hologramme hinein. Deshalb gilt: erst polieren, Schwamm wechseln, dann wachsen. Ein Block, ein Produkt.
Zwei bis drei Wachs-Termine im Jahr decken den Bedarf der meisten Fahrzeuge, das A1 "Speed Wax Plus 3" gibt der Hersteller mit bis zu sechs Monaten Schutz an. Der Schwamm selbst hält viele Termine durch, wenn du ihn nach jedem Einsatz auswäschst und rund 24 Stunden offen trocknen lässt. Hart gewordener Schaum wird ersetzt.
Plan für einen Mittelklassewagen rund 45 Minuten ein, davon etwa 20 Minuten Auftrag und 15 Minuten Abnahme. Das Fahrzeug steht gewaschen, getrocknet und im Schatten, die Flächen sind abgekühlt, die Umgebungstemperatur liegt zwischen 15 und 25 Grad. Der Schwamm ist trocken, nicht klamm.
Dosiere das Wachs direkt auf den Schaum, nicht auf das Blech. Für einen Mittelklassewagen kalkulieren wir aus der Praxis rund 30 Milliliter Sprühwachs über die gesamte Fläche. Arbeite bauteilweise, also Haube, Dach, eine Tür, und nicht das halbe Auto am Stück.
Verteile in kleinen kreisenden Bewegungen mit leichter Auflage. Der Film ist richtig, solange du die Lackfarbe durch ihn hindurch siehst. Wird der Auftrag beim Kreisen streifig, ist der Schwamm leer und du dosierst nach. Das Produktinformationsblatt nennt das getränkt halten, und genau darin liegt der Unterschied zu einem Applikator, der die Dosis im Block versenkt.
Türgriffmulden, Spiegelfüße und Sicken machst du mit der Kante des Blocks, nicht mit der Fläche. Dort sammelt sich sonst Überschuss, der beim Abnehmen übersehen wird und als weißer Rand aushärtet. Anschließend abluften lassen, bis der Film matt aufzieht, dann mit einem sauberen Mikrofasertuch in geraden Bahnen abnehmen.
Zum Schluss den Schwamm gründlich unter fließendem Wasser auswaschen, bis kein Wachs mehr austritt, und mehrfach ausdrücken. Danach hochkant offen trocknen lassen, nicht flach in der geschlossenen Faltschachtel. Bei Zimmerluft ist er nach rund 24 Stunden wieder aufnahmefähig.
Hinweise: Der Schwamm ist für Metallic-, Bunt-, Nano- und kratzfestere Lacke sowie für Glanzfolien freigegeben, nicht für Mattlack und nicht für mattierte Folien. Er trägt auf, er poliert nicht. Für feine Swirls und Vergrauung ist der Politur-Schwamm zuständig, und ein Schwamm, der einmal Politur gesehen hat, kommt nie wieder an frisches Wachs. Sehr dünnflüssige Pflegemittel sowie Leder und Kunststoff im Innenraum gehören auf den Mikrofaser-Applikator. Trocken, offen und staubfrei lagern, damit sich kein Grit im Schaum festsetzt.
Kontakt
Dr. O.K. Wack Chemie GmbH
Untere Au 9, 85107 Baar-Ebenhausen, Deutschland
+49845341995100
info@dr-wack.com
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