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Leder-Füllstoffe von COLOURLOCK

(2 Produkte)
Die Leder-Füllstoffe von COLOURLOCK verfüllen Risse, Löcher und abgeriebene Stellen in pigmentiertem Glattleder und Kunstleder elastisch statt starr: COLOURLOCK "Filler" (Black) für dunkle Leder, COLOURLOCK "Filler" (White) für helle. Beide sind fein schleifbar und dienen als Unterbau für Lederfarbe und Top Coat, erhältlich als 20 ml und als 1000 ml / 1 Liter. Aus der Lederreparatur-Praxis seit 1995, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.

Ansicht als

  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Filler" (Black) Schleifbarer Füllstoff zur elastischen Überdeckung von Oberflächenrissen und Löchern

    Schleifbarer schwarzer Leder-Füllstoff für Reparaturen

    Begrenzter Vorrat (3× 1000ml / 1 Liter / Schwarz / Black · 3× 20 ml / Schwarz / Black)
    Ab 48,28€ 51,69€
    Inhalt: 20mlGrundpreis (2.414,00€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Filler" (White) Lufttrocknender Füllstoff zur elastischen Überdeckung von Oberflächenrissen und Löchern

    Weißer Leder-Füllstoff für glatte Reparaturen

    Begrenzter Vorrat (4× 20 ml / Weiß / White)
    Vorbestellung (1000ml / 1 Liter / Weiß / White)
    Ab 48,28€ 51,69€
    Inhalt: 20mlGrundpreis (2.414,00€ / l)
    Alle Einzelheiten
  • Risse elastisch verfüllen mit den Leder-Füllstoffen von COLOURLOCK

    Was sind Leder-Füllstoffe von COLOURLOCK? Pastöse, fein schleifbare Reparaturmassen für Risse, Löcher und abgeriebene Stellen in pigmentiertem Glattleder und vielen Kunstledern. Schwarz für dunkle, Weiß für helle Leder. Sie bleiben nach dem Trocknen elastisch und bilden den Unterbau, auf den Lederfarbe und Top Coat kommen.


    Leder-Füllstoffe von COLOURLOCK sind pastöse Reparaturmassen, die fehlende Substanz im Leder ersetzen: Risse, Löcher, Kantenabplatzungen, abgeriebene Sitzwangen. Sie ersetzen weder Farbe noch Kleber, sondern das Material darunter. COLOURLOCK "Filler" (Black) arbeitet auf dunklem Leder, COLOURLOCK "Filler" (White) auf hellem. Beide bleiben biegsam, lassen sich nach dem Trocknen glatt schleifen und tragen anschließend den Farbaufbau.

    • Elastisch verfüllen statt starr zuspachteln. Ein Autositz wird bei jedem Einsteigen gedehnt und gestaucht. Eine harte Füllmasse reißt an genau dieser Bewegung wieder auf, eine elastische geht mit. Deshalb sind beide Filler auf Biegsamkeit formuliert und nicht auf maximale Härte — die Reparatur überlebt den Alltag, nicht nur die Trocknung.
    • Schwarz und Weiß statt einem Universalton. Der Füllstoff verschwindet später unter der Lederfarbe, sein Ton entscheidet trotzdem mit: Ein weißer Unterbau schimmert durch dunkle Farbe, ein schwarzer drückt helle Töne weg. Wer die passende Basis wählt, braucht eine Farbschicht weniger. Beide Filler gibt es als 20 ml für den einzelnen Schaden und als 1000 ml / 1 Liter für Aufbereiter.
    • Fein schleifbar, damit die Reparatur unsichtbar wird. Nach dem Durchtrocknen lässt sich die Fläche plan schleifen, bis kein Rand mehr zu ertasten ist. Wir arbeiten dabei mit feinem Schleifpapier ab 600er Körnung und in kreisenden, sehr leichten Zügen — grobes Papier nimmt in Sekunden die Narbung ringsherum mit weg.

    Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler ist die dicke Schicht. Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu Reparaturstellen, die nach wenigen Wochen wieder aufgerissen sind, und fast immer wurde der Riss in einem Zug randvoll gefüllt. Beim Trocknen zieht sich jede Füllmasse etwas zusammen, die Oberfläche sackt ein, die Rissflanken zeichnen sich erneut ab. Zwei bis drei hauchdünne Schichten mit Zwischentrocknung und leichtem Schliff halten deutlich länger als eine dicke. Und ein Riss in der Sitzwange auf der Fahrerseite steht unter Zug: Dort trägt keine Füllmasse allein. Erst das dünne Vlies auf der Rückseite nimmt die Spannung aus dem Leder, danach schließt der Filler nur noch die Oberfläche.


    Leder bewegt sich, der Füllstoff muss mitgehen

    Eine Lederreparatur scheitert selten am Auffüllen. Sie scheitert daran, dass die gefüllte Stelle die Bewegung des Leders nicht mitmacht.

    Pigmentiertes Glattleder trägt eine deckende Farb- und Schutzschicht auf einer Faserschicht, die bei jeder Belastung arbeitet. Steigst du ein, dehnt sich die Sitzwange und federt zurück. Eine Füllmasse, die zu einem harten Block aushärtet, hat an dieser Stelle zwei Möglichkeiten: Sie reißt selbst, oder sie reißt an ihrer Kante aus dem Leder heraus. Beides sieht nach vier Wochen schlechter aus als der ursprüngliche Riss.

    Beide Filler sind deshalb auf Elastizität formuliert und nicht auf Härte. Das Material bindet sich in die aufgeraute Lederoberfläche ein, trocknet an der Luft durch und bleibt danach biegsam genug, um die typischen Dehnungen mitzugehen. Heißt für dich: Die Reparatur wird nicht steinhart, sie fühlt sich nach dem Schleifen und Färben an wie eine feste Stelle im Leder, nicht wie ein Fremdkörper darauf.

    Der zweite Grund für die pastöse Konsistenz ist die Standfestigkeit. Dünnflüssige Reparaturprodukte laufen an senkrechten Flächen weg, bevor sie anziehen. Genau dort sitzen aber die meisten Schäden: Sitzwange, Türkarte, Lenkradkranz. Die Filler bleiben stehen, wo du sie hinsetzt. Wer noch mehr Standfestigkeit braucht, dickt sie mit dem Verdicker COLOURLOCK "Thickener" an, ohne Farbton oder Elastizität zu verändern.

    Diese Denkweise stammt aus der Reparaturpraxis, aus der COLOURLOCK kommt. Die Marke entstand 1995 im Lederzentrum und beliefert seit drei Jahrzehnten Sattler und Aufbereiter, die brüchige Sitze und ausgeblichene Sofas retten. Wer täglich Reparaturen ausliefert, für die der Kunde ein Jahr später wieder anruft, formuliert anders als jemand, der auf schnelles Aushärten optimiert.

    Schwarz und Weiß entscheiden, was später durchschimmert

    Der Füllstoff verschwindet am Ende unter Lederfarbe und Top Coat. Trotzdem entscheidet seine Farbe darüber, wie viele Schichten du darüber brauchst.

    COLOURLOCK "Filler" (Black) ist durchgehend schwarz pigmentiert und die Wahl für schwarze und dunkle Leder. Auf einem anthrazitfarbenen Sitz deckt eine einzige Farbschicht die reparierte Stelle, weil der Unterbau schon dunkel ist. Nimmst du dort einen hellen Filler, bleibt die Stelle auch nach zwei Farbaufträgen noch als heller Schatten sichtbar — vor allem bei Streiflicht durch die Seitenscheibe.

    COLOURLOCK "Filler" (White) macht dasselbe umgekehrt. Der weiße Unterbau verhindert, dass ein dunkler Untergrund durch beige, creme oder graue Lederfarbe durchschlägt. Auf hellen Ledern ist das der entscheidende Punkt, weil helle Pigmente deutlich schlechter decken als dunkle. Praktisch: Du sparst dir Farbschichten, und je weniger Farbe auf der Reparatur liegt, desto weniger fällt sie im Griff auf.

    Beide Filler stehen in denselben Gebindegrößen bereit. Die 20-ml-Spritze reicht für einen konkreten Schaden am eigenen Auto und bleibt verschlossen lange brauchbar. Die 1000 ml / 1 Liter richten sich an Aufbereiter und Sattler, die mehrere Fahrzeuge pro Woche bearbeiten. Aus dem Detailing1-Alltag: Für den ersten eigenen Riss ist das kleine Gebinde fast immer die richtige Wahl — angebrochene Großgebinde trocknen bei Gelegenheitsnutzung eher ein, als dass sie leer werden.

    Bei einem Zwischenton, der weder eindeutig hell noch dunkel ist, entscheidet die Lederfarbe, die später draufkommt. Ist sie dunkler als mittelbraun, nimm Schwarz. Ist sie heller, nimm Weiß. Zwei Filler abwechselnd zu mischen bringt nichts: Der Ton der Basis muss nicht treffen, er muss nur in die richtige Richtung zeigen.

    Filler, Paste und Binder lösen drei verschiedene Schäden

    Füllstoff ist nicht gleich Füllstoff. Drei Produkte der Reparaturlinie sehen ähnlich aus und arbeiten völlig unterschiedlich.

    Der Filler ist der Fein-Füller. Er kommt in Risse, Kratzer mit Substanzverlust, kleine Löcher und abgeriebene Stellen — überall dort, wo wenige Zehntelmillimeter Material fehlen und die Oberfläche danach wieder plan sein soll. Er trocknet an der Luft, ohne dass du etwas dafür tun musst außer warten.

    Die Spachtelmasse COLOURLOCK "Leather & Plastic Paste" ist die strukturelle Stufe darüber. Sie härtet erst unter Wärme vollständig aus, üblicherweise mit einem Heißluftföhn, und wird dabei deutlich fester und formstabiler als ein lufttrocknender Filler. Übersetzt: Sie ist für Kanten, Brüche und größere Materialverluste gedacht, bei denen etwas nachgeformt werden muss — an Türverkleidungen und Kunststoffteilen genauso wie am Leder. Für einen feinen Haarriss in der Sitzfläche ist sie zu grob.

    Die dritte Variante steht in den Lederfarben: COLOURLOCK "Binder" (Neutral) ist eine neutrale Füllfarbe für flächig brüchiges, feinrissiges Leder. Der Filler arbeitet punktuell in einen einzelnen Schaden, der Binder legt sich flächig über ein ganzes Panel, das über Jahre mit Mikrorissen durchzogen ist. Wenn ein alter Sitz aussieht, als hätte er ein Netz aus feinen Linien, ist das ein Fall für den Binder, nicht für die Spritze.

    Die Reihenfolge im Kopf ist einfach: Fehlt Form, kommt die Paste. Fehlt Oberfläche, kommt der Filler. Fehlt Bindung auf ganzer Fläche, kommt der Binder. Alles zusammen liegt eine Ebene höher bei den Füllstoffen & Spachteln von COLOURLOCK.

    Entfetten, dünn aufbauen, zwischenschleifen, erst dann färben

    Der Ablauf ist immer gleich, und die Reihenfolge entscheidet über das Ergebnis mehr als das Produkt.

    Schritt eins ist die Vorbereitung, und sie wird am häufigsten übersprungen. Auf gepflegtem Leder liegen Pflegemittelreste, Hautfett und Silikonöle. Füllmasse haftet darauf nicht, sie liegt nur obenauf und löst sich beim ersten Zug wieder ab. Deshalb wird die Stelle mit einem Entfetter gereinigt, bis das Tuch sauber bleibt, und die Rissflanken werden leicht angeraut. Steht der Riss unter Spannung oder klafft er, wird er zuerst mit einem Lederkleber und einem dünnen Unterlegvlies von hinten stabilisiert.

    Schritt zwei ist der Aufbau. Wenig Material auf Spachtel, Skalpellrücken oder feine Applikatorspitze, dünn in den Riss ziehen, überstehendes Material sofort abziehen. Dann trocknen lassen, leicht schleifen, nächste Schicht. Beim ersten Mal brauchst du für eine handtellergroße Stelle mit allen Zwischentrocknungen einen halben Tag, nicht weil die Arbeit lange dauert, sondern weil das Warten dazugehört. Ab dem zweiten Mal weißt du, wie dünn „dünn" ist, und arbeitest deutlich schneller.

    Schritt drei ist der Schliff, und hier liegt die eigentliche Falle. Genarbtes Leder verträgt nur sehr wenig Abtrag: Nimmst du zu viel weg, verschwindet die Narbung rings um die Reparatur, und die glatte Stelle fällt am Ende mehr auf als der ursprüngliche Riss. Wir schleifen deshalb nur die Füllmasse selbst und lassen das umgebende Leder so weit wie möglich in Ruhe.

    Wer die Narbung exakt nachbilden will, braucht ein Prägeset und Übung. Für die meisten Alltagsschäden reicht es, die Fläche plan und matt zu bekommen.

    Schritt vier ist die Farbe. Der Filler ist Unterbau und bleibt niemals sichtbar. Auf die geschliffene Stelle kommt Lederfarbe in dünnen Aufträgen, danach ein Top Coat im passenden Glanzgrad — matt für die meisten Autoleder, glänzend nur dort, wo das Original glänzt. Ohne diesen Abschluss bleibt die Reparatur ungeschützt und färbt beim nächsten Reinigen ab.

    Wo der Füllstoff aufhört und der Sattler anfängt

    Ein Füllstoff ersetzt Oberfläche. Er ersetzt keine Substanz, die im ganzen Panel fehlt.

    Die Grenze verläuft bei der Risslänge und beim Zustand des umgebenden Leders. Kurze Risse von wenigen Zentimetern in einem sonst noch stabilen Leder lassen sich dauerhaft schließen. Lange Risse in altem, sprödem Leder oder Risse mitten in einer stark belasteten Sitzfläche halten oft nicht: Das Leder gibt neben der Reparatur nach, und der nächste Riss läuft einfach an der gefüllten Stelle vorbei.

    Bei uns landen genau diese Fälle als Rückfrage, meist ein alter Fahrersitz, bei dem die Einstiegskante über die ganze Länge aufgeplatzt ist. Dort ist ein Bezugstausch beim Sattler die ehrlichere Antwort, und wir sagen das auch so.

    Die zweite Grenze ist die Narbung. Der Filler bringt von sich aus keine Struktur mit, er trocknet glatt auf. Auf feinnarbigem Serienleder fällt das kaum auf, auf grob genarbtem Möbel- oder Oldtimerleder sehr wohl. Ohne Prägeset bleibt eine sichtbar glattere Fläche zurück, und das ist bei sehr auffälliger Narbung ein Ergebnis, mit dem nicht jeder zufrieden ist. Wir sagen lieber vorher, dass eine Reparatur an so einem Leder gut, aber nicht unsichtbar wird.

    Die dritte Grenze betrifft offenporige Leder. Anilin, Nubuk und Wildleder haben keine Deckschicht, die man wieder aufbauen könnte — der Filler zieht dort in die offenen Poren, dunkelt nach und hinterlässt einen Fleck, der schlimmer aussieht als der Schaden. Für diese Leder gibt es eigene Wege, aber keinen mit Füllstoff.

    Und eine Abgrenzung nach unten: Für Kratzer, die nur die Deckschicht angeritzt haben und keine Substanz gekostet haben, ist Füllmasse zu viel. Fährst du mit dem Fingernagel quer über den Kratzer und spürst keine Kante, gehört der Schaden zu den Leder-Kratzer-Entfernern und nicht in diese Kategorie. Füllen, was nicht fehlt, macht die Stelle nur dicker.

    Welcher Füllstoff zu deinem Schaden passt

    Die Entscheidung läuft über zwei Fragen: Wie tief ist der Schaden, und wie hell ist das Leder?

    Feiner Riss, Loch oder abgeriebene Stelle in dunklem Leder, Substanz ringsum noch intakt: COLOURLOCK "Filler" (Black), zwei bis drei dünne Schichten, dazwischen schleifen, danach färben und versiegeln. Dasselbe Schadensbild in hellem oder buntem Leder: COLOURLOCK "Filler" (White) als farbneutrale Basis, damit die helle Lederfarbe nicht gegen einen dunklen Untergrund arbeiten muss.

    Fehlt dagegen Form — eine ausgebrochene Kante, ein Loch mit Materialverlust, eine gebrochene Kunststoffblende — beginnst du eine Stufe früher mit der wärmehärtenden Spachtelmasse und ziehst erst danach mit dem Filler die Oberfläche plan. Steht der Riss unter Zug, kommt vorher in jedem Fall die Hinterklebung. Und wer bei null anfängt und weder Entfetter noch Farbe noch Top Coat im Regal hat, findet die aufeinander abgestimmte Zusammenstellung bei den Reparatur-Sets von COLOURLOCK.

    Der Punkt, den kein Hersteller auf die Verpackung schreibt: Die Qualität einer Lederreparatur entscheidet sich nicht am Füllstoff, sondern an der Menge, die du weglässt. Wer die Spritze ansetzt und den Riss in einem Zug voll macht, hat in vier Wochen dieselbe Stelle wieder vor sich. Wer dreimal fast nichts aufträgt und dazwischen wartet, sieht die Reparatur nach einem Jahr immer noch nicht.

    Zu viel Auswahl? Lass dir bei Leder-Füllstoffe von COLOURLOCK helfen: