Klavierlack im Auto reinigen: warum diese eine Fläche glänzen darf
Daniel von Detailing1 |
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Dr. Wack "A1" A1 "ALL in ONE" Innenraum- & Glasreiniger - 500 ml ist nicht sofort verfügbar. Sobald alle Produkte deiner Bestellung wieder verfügbar sind, versenden wir die Ware in einer gemeinsamen Sendung. Die Lieferzeit bestimmt sich nach dem Artikel in deiner Bestellung, der die längste Lieferzeit hat.
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Was ist der A1 ALL in ONE Innen- & Glas-Reiniger? Ein gebrauchsfertiger Innenraumreiniger von Dr. Wack, der mit pH 5,5 leicht sauer eingestellt ist und auf Glas, Display, Cockpit, Textil, Alcantara, Leder und Klavierlack arbeitet. Kein Entfetter für schwere Fettfilme und kein Ersatz für einen Polsterreiniger.
A1 ALL in ONE Innen- & Glas-Reiniger ist ein gebrauchsfertiger Innenraumreiniger von Dr. Wack, der acht Materialgruppen auf einer einzigen Freigabeliste zusammenfasst: Glas innen und außen, Display, Kunststoff und Cockpit, Textil und Polster, Alcantara, Leder und Kunstleder, Lack und Klavierlack sowie Vinyl. Verdünnt wird nichts, eine Einwirkzeit gibt es nicht. Die Dosierung übernimmt das Tuch.
Zwischen Lenkrad und Windschutzscheibe liegen sechs Materialien, die auf denselben Reiniger unterschiedlich reagieren. Ein alkalischer Allzweckreiniger holt den Fußraum sauber und greift auf Dauer die Deckschicht der Lederlehne an. Auf der Scheibe hinterlässt er den Schleier, den du eigentlich wegwischen wolltest. Deshalb stehen für den Innenraum in vielen Kofferräumen drei Flaschen nebeneinander, Allzweckreiniger, Glasreiniger und Kunststoffpflege, und deshalb bleibt er trotzdem länger liegen als der Lack.
Warum hier eine Flasche reicht, steht im Sicherheitsdatenblatt und nicht auf der Front: pH 5,5 bei 20 °C, gemessen nach DIN 19268. Der Wert liegt leicht im sauren Bereich, ungefähr dort, wo Duschgel eingestellt wird, und damit auf der anderen Seite des Neutralpunkts als die alkalischen Allzweckreiniger, die die Szene APC nennt. Heißt für dich: Dieselbe Flasche, die eben die Seitenscheibe gemacht hat, darfst du ohne Nachdenken auf die Ledersitzwange halten.
Zwei Zusätze nennt Dr. Wack ausdrücklich: eine antistatische Ausrüstung und einen integrierten Geruchskiller. Antistatisch heißt, dass die hauchdünne Restschicht die Ladung ableitet, die beim Wischen auf dem Kunststoff entsteht. Ohne sie zieht ein frisch gewischtes Armaturenbrett Staub an wie ein geriebener Luftballon. Im Alltag: Das Cockpit staubt später wieder ein statt sofort. Beziffern lässt sich der Effekt allerdings nicht, weder die Herstellerseite noch das Datenblatt legen sich auf eine Größe fest.
Praxistipp von Detailing1: Wir sehen häufig, dass Alcantara behandelt wird wie Stoff: aufsprühen, kräftig reiben, fertig. Dr. Wack schreibt für Alcantara das Gegenteil vor, nämlich direkt auf die Stelle sprühen, ohne Einwirkzeit, leichter Druck, nicht reiben. Der Grund ist mechanisch: Der Flor des Mikrofaservlieses fällt beim Reiben in eine Richtung und bekommt Glanzstellen, die kein Reiniger zurückholt. Arbeite tupfend, wende das Tuch oft und richte den Flor zum Schluss mit der trockenen Seite quer wieder auf.
Drei Oberflächengruppen, drei Sprührichtungen: Glas bekommt den Strahl, Kunststoff und Display bekommen ihn über das Tuch, Textil punktuell auf den Fleck.
Die Flasche will vor dem ersten Sprühstoß aufgeschüttelt sein, und die Düse muss von Stop auf Spray stehen. Für die Scheibe sprühst du direkt auf das Glas, reinigst mit einem Waffel- oder Glastuch und gehst danach mit einer trockenen Tuchseite über die schon trockene Scheibe. Dieser zweite, trockene Zug entscheidet über Schlieren, und genau er wird am häufigsten weggelassen.
Display, Cockpit, Klavierlack und lackierte Blenden bekommen das Produkt nie direkt ab. Dort sprühst du ins Mikrofasertuch und arbeitest damit die Fläche ab, bei Bedarf mit einer trockenen Seite hinterher. Der Grund ist nicht die Chemie, sondern die Fuge: Sprühnebel, der auf einem Display landet, läuft in den Spalt zwischen Glas und Blende und steht dort, wo du ihn nicht mehr erreichst.
Textil, Polster und Alcantara sind der dritte Fall. Hier geht das Produkt wieder direkt auf die verschmutzte Stelle, ohne Einwirkzeit und mit leichtem Druck, weil der gelöste Fleck aus dem Gewebe nach oben ins Tuch wandern soll und nicht tiefer hinein. Auf Alcantara gilt zusätzlich die Regel aus dem Praxistipp.
Ob die Scheibe am Ende streifenfrei bleibt, hängt am Flor und daran, was vorher im Tuch steckte. Dr. Wack stellt dem Produkt ein eigenes Mikrofasertuch zur Seite, das auf die Verarbeitung abgestimmt ist und umkettelte Kanten hat, damit an Display und Klavierlack nichts schrammt. Halte die Tücher trotzdem nach Oberfläche getrennt: Eines, das vorher Kunststoffpflege gesehen hat, trägt Silikon in die Scheibe und macht dir jeden trockenen Zug kaputt.
Die Reihenfolge im Auto klingt banal und wird trotzdem falsch gemacht: erst Himmel und Cockpit, dann Türverkleidungen, dann Sitze, die Scheiben zum Schluss. Wer mit der Windschutzscheibe anfängt, wischt sie zweimal, weil beim Abstauben des Armaturenbretts Staub und Sprühnebel wieder darauf landen.

Der Reiniger arbeitet ohne Einwirkzeit, und was in dieser Sekunde nicht in Lösung geht, geht auch beim dritten Wischen nicht mehr mit.
pH 5,5 ist die Stärke des Produkts und gleichzeitig seine Grenze. Ein Film aus Rauch, Frittenfett oder jahrelangem Handschweiß auf der Mittelkonsole braucht einen alkalischen Reiniger, der die Fettsäuren in Seife umwandelt und damit wasserlöslich macht. Ein leicht saurer Innenreiniger kann das nicht, egal wie oft du drübergehst. Kommt das Tuch nach dem dritten Zug immer noch braun hoch, ist es der falsche Reiniger und nicht zu wenig Druck.
Der zweite blinde Fleck ist das Polster. Frischer Kaffee auf dem Sitz geht mit dem Innen- & Glas-Reiniger sauber weg. Ein Fleck, der seit drei Wochen im Gewebe sitzt, braucht Einwirkzeit, Schaum und ein Werkzeug mit Borsten. Dafür führt dieselbe Linie den Polster- und Alcantara-Reiniger als Spezialisten. Wenn frisch, dann der Allrounder. Wenn eingetrocknet, dann der Spezialist.
Die dritte Grenze steckt im Wort Reiniger. Reinigen und pflegen sind zwei Schritte, und dieses Produkt macht nur den ersten. Auf Leder nimmt er den Griffschmutz von der Deckschicht, gibt ihr aber weder Geschmeidigkeit noch Schutz zurück, und auf Kunststoff hinterlässt er keine Pflegeschicht mit UV-Schutz. Wer nach dem Wischen ein tiefes Schwarz auf dem Armaturenbrett sehen will, braucht danach eine Kunststoffpflege.
Die vierte Grenze steht auf der Scheibe. Als Glasreiniger macht das Produkt sauber und schlierenfrei, es versiegelt nicht. Nach der Reinigung perlt nichts, es gibt kein Beading und keinen Regenabweiser-Effekt, dafür ist eine Scheibenversiegelung zuständig. Die Freigabe für Außenscheiben meint reinigen: Insektenreste, die zwei Tage in der Sonne standen, bleiben ein Fall für einen Insektenentferner.
Die fünfte Grenze ist keine Materialgrenze, sondern eine Handhabungsgrenze, und sie steht oben im Praxistipp. Damit bleibt der ehrliche Rahmen: acht Materialgruppen, milde Chemie, kein Kraftakt. Ein Zehnkämpfer gewinnt keine 100 Meter, und genau das ist dieses Produkt im Innenraum.
Als Innenreiniger lohnt sich das Produkt für alle, die den Innenraum regelmäßig in einem Durchgang machen und dabei nicht zwischen vier Flaschen wechseln wollen.
Weniger sinnvoll ist es, wenn du einmal im Jahr eine Grundreinigung ansetzt. Dann fehlt dir zuerst der Sauger und danach ein Reiniger mit Einwirkzeit, nicht ein Allrounder. Auch wer gewerblich aufbereitet, kommt mit einem Konzentrat plus eigener Textil-Chemie günstiger und weiter.
Bei den Gebinden trennt Dr. Wack sauber. Die 500-ml-Flasche mit Sprühpistole ist die Version fürs Regal, die 750 ml der Limited Edition 2025 sind dieselbe Rezeptur mit mehr Inhalt. Das Sicherheitsdatenblatt des A1 ALL in ONE Innen- & Glas-Reinigers führt alle drei Artikelnummern gemeinsam. Die 100-ml-Flasche ist keine Sparversion, sondern eine Ortsentscheidung: Handschuhfach, Dienstwagen, Fingerabdruck auf dem Display vor dem Termin.
Im Regal steht das Produkt zwischen zwei Lagern. Auf der einen Seite die alkalischen Universalreiniger, die mehr Kraft haben und mehr Rücksicht verlangen. Auf der anderen Seite die Spezialisten für je eine Fläche, vom reinen Glasreiniger bis zum Textilschaum. Welche Alternativen daneben im Regal stehen, zeigt die Kategorie Innenraumreiniger. Dieses Produkt ist dort die Antwort auf die Frage nach der einen Flasche.
Zur Lagerung sagt das Sicherheitsdatenblatt zwei Dinge: vor Frost schützen und getrennt von Lebensmitteln aufbewahren. Die 100-ml-Flasche gehört damit ins Handschuhfach und nicht über den Winter in einen unbeheizten Abstellraum. Gebaut wird das Produkt in Baar-Ebenhausen, wo Dr. Wack seit dem Neubau 2024 Entwicklung, Produktion und Logistik auf einem Gelände hat.
Der Trick, den kein Hersteller aufschreibt, kostet nichts und spart dir den zweiten Durchgang: Wisch die Scheibe innen waagerecht und außen senkrecht. Bleibt danach eine Schliere stehen, verrät ihre Richtung, auf welcher Seite sie sitzt. Waagerecht heißt innen, senkrecht heißt außen. Weil dieses Produkt für beide Seiten freigegeben ist, machst du beide Züge mit derselben Flasche und musst nicht raten, während du dreimal ums Auto läufst.

Noch unsicher? Lass dir Dr. Wack "A1" A1 "ALL in ONE" Innenraum- & Glasreiniger erklären:
Der A1 ALL in ONE Innen- & Glas-Reiniger ist ein gebrauchsfertiger Innenraumreiniger von Dr. Wack für acht Materialgruppen: Glas innen und außen, Display, Kunststoff und Cockpit, Textil und Polster, Alcantara, Leder und Kunstleder, Lack und Klavierlack sowie Vinyl. Das Sicherheitsdatenblatt gibt pH 5,5 bei 20 °C an, also leicht sauer statt alkalisch. Verdünnt wird nichts, eine Einwirkzeit gibt es nicht.
Sprüh das Produkt direkt auf die Scheibe und reinige mit einem Waffel- oder Glastuch. Danach gehst du mit einer trockenen Tuchseite noch einmal über die bereits trockene Scheibe und polierst den Rest aus. Genau dieser zweite, trockene Zug entscheidet über Schlieren. Arbeite die Scheiben zuletzt, wenn Cockpit und Türverkleidungen fertig sind.
Der Innen- & Glas-Reiniger ist der Allrounder ohne Einwirkzeit, der Polster-/Alcantara Reiniger der Textil-Spezialist. Frischen Kaffee auf dem Sitz nimmt der Allrounder mit. Ein Fleck, der seit Wochen im Gewebe sitzt, braucht Einwirkzeit, Schaum und Borsten, und dafür ist der Spezialist gebaut. Umgekehrt hat der Spezialist auf Glas, Display und Klavierlack nichts verloren.
Ja, Dr. Wack gibt Displays ausdrücklich frei, und die Anwendung dafür ist festgelegt: Das Produkt kommt ins Mikrofasertuch, nie direkt auf den Bildschirm. So landet kein Sprühnebel im Spalt zwischen Displayglas und Blende. Arbeite ohne Druck und wisch mit einer trockenen Tuchseite nach, dann behandelst du den Touchscreen so vorsichtig wie ein Brillenglas.
Der Sprühnebel verteilt sich weiter, als du denkst, und läuft in die Spalte an Lüftungsdüsen, Schalterblenden und Instrumententräger. Dort steht er, wo kein Tuch hinkommt. Auf Kunststoff, Display, Lack und Klavierlack gehört das Produkt deshalb ins Tuch. Direkt gesprüht wird nur auf Glas und punktuell auf verschmutzte Textilstellen.
Drei Dinge entscheiden. Erstens ein sauberes Tuch, das vorher keine Kunststoffpflege gesehen hat, sonst ziehst du Silikon in die Scheibe. Zweitens der trockene Nachzug mit einer unbenutzten Tuchseite. Drittens die Richtung: innen waagerecht, außen senkrecht wischen. Bleibt eine Schliere stehen, verrät ihre Richtung sofort, auf welcher Seite sie sitzt.
Erst wird gesaugt, dann geschüttelt: Die Düse steht danach auf Spray, denn loser Sand und Krümel gehören abgesaugt und nicht über den Kunststoff geschoben. Arbeite im Schatten und nicht auf heißen Flächen, damit das Produkt nicht antrocknet, bevor du es abnimmst.
Auf Glas sprühst du direkt auf die Scheibe und reinigst mit einem Waffel- oder Glastuch. Danach gehst du mit einer trockenen Tuchseite noch einmal über die bereits trockene Scheibe und polierst den Rest aus. Ohne diesen zweiten, trockenen Zug bleiben Schlieren stehen, so gut der erste auch war.
Auf Display, Kunststoff, Cockpit, Lack und Klavierlack sprühst du das Produkt ins Mikrofasertuch und arbeitest damit die Fläche ab, bei Bedarf mit einer trockenen Seite hinterher. Auf diese Flächen wird nie direkt gesprüht, weil der Sprühnebel sonst in Spalte und Schalterblenden läuft.
Textil, Polster und Alcantara bekommen das Produkt direkt auf die verschmutzte Stelle, ohne Einwirkzeit und mit leichtem Druck. Auf Alcantara wird getupft und nicht gerieben, sonst legt sich der Flor und bekommt Glanzstellen. Wende das Tuch häufig und richte den Flor am Ende mit der trockenen Seite quer wieder auf.
Die Reihenfolge im Fahrzeug: Himmel und Cockpit zuerst, dann Türverkleidungen, dann Sitze, die Scheiben zum Schluss. So landet der Staub der oberen Flächen nicht auf der frisch gewischten Scheibe. Für die Scheiben nimmst du ein eigenes, sauberes Tuch, das vorher keine Kunststoffpflege gesehen hat.
Hinweise: Der Reiniger arbeitet ohne Einwirkzeit und ist mit pH 5,5 leicht sauer eingestellt. Eingetrocknete Flecken tief im Gewebe und schwere Fettfilme sind deshalb ein Fall für einen Spezialreiniger, nicht für diesen Allrounder. Er reinigt Leder, ohne es zu pflegen, und macht die Scheibe sauber, ohne sie zu versiegeln. Das Sicherheitsdatenblatt verlangt Lagerung vor Frost geschützt sowie getrennt von Lebensmitteln und von Oxidationsmitteln; der Gefrierpunkt liegt unter 0 °C. Bei einem Fahrzeug mit empfindlicher oder unbekannter Oberfläche gilt wie bei jedem Reiniger: erst an verdeckter Stelle probieren.
Hinweise für Dr. Wack "A1" A1 "ALL in ONE" Innenraum- & Glasreiniger
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