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Farbfixierer von COLOURLOCK

(1 products)
Der Farbfixierer von COLOURLOCK bindet lose Farb- und Gerbstoffe in Anilin-, Nubuk- und mehrfarbigen Ledern, bevor Wasser sie mobilisiert: Als Tauchbad vor der Lederwäsche verhindert COLOURLOCK "Leather Fixative" das Ausbluten von Lederbekleidung, Motorradkombis und Lammfellen beim Waschen. Entwickelt aus der Lederreparatur-Praxis seit 1995, heute unter dem Dach von Koch-Chemie; im Paar mit dem Leder-Waschkonzentrat wäscht sich gefärbtes Leder farbecht.

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  • Koch-Chemie × COLOURLOCK

    COLOURLOCK "Leather Fixative" colour fixative that stops dye bleeding when you wash leather

    Color Fixative for Washable Leather – reliable colorfastness

    In stock (5× 1000 ml / 1 liter · 3× 100ml)
    From 13,08€ 13,19€
    Inhalt: 100mlUnit price (130,80€ / l)
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  • Lederfarbe bleibt im Leder mit dem Farbfixierer von COLOURLOCK

    Was ist der Farbfixierer von COLOURLOCK? Eine Vorbehandlung für die Lederwäsche: COLOURLOCK "Leather Fixative" bindet lose Farbstoffe in Anilin-, Nubuk- und mehrfarbigen Ledern, bevor Wasser sie löst. Als Tauchbad vor der Maschinenwäsche verhindert er das Ausbluten von Lederbekleidung, Motorradkombis und Lammfellen.


    Farbfixierer von COLOURLOCK ist die Antwort des Lederreparatur-Spezialisten auf das größte Risiko der Lederwäsche: Farbstoffe, die sich beim Kontakt mit Wasser aus dem Leder lösen und Futter, Nähte und helle Partien verfärben. COLOURLOCK "Leather Fixative" wird vor der Wäsche als Tauchbad angewendet und verankert lose Farbstoffe an der Faser, damit gefärbtes Leder die Maschinenwäsche farbecht übersteht. Entwickelt aus der Reparaturpraxis seit 1995, heute unter dem Dach von Koch-Chemie.

    • Fixierung vor der Wäsche statt Ärger danach. Das Fixativ lagert sich an die Farbstoffe an, die die Gerberei nicht fest eingebunden hat, und verankert sie in der obersten Lederschicht. Ein sichtbarer Film entsteht dabei nicht, Farbton und Haptik des Leders bleiben unverändert.
    • Ein Tauchbad, rund 60 Minuten. Etwa 50 ml auf 5 bis 10 Liter lauwarmes Wasser, das Lederteil vollständig einweichen, gelegentlich bewegen, abtropfen lassen und ohne Ausspülen direkt in die Maschine. Für eine komplette Motorradkombi rechnet der Hersteller mit der doppelten Menge.
    • Für die Leder, die wirklich ausbluten. Anilin- und Nubukleder, intensiv gefärbte und mehrfarbige Teile sowie Leder-Textil-Kombinationen profitieren am stärksten. Die 100-ml-Flasche deckt einzelne Kleidungsstücke ab, das Gebinde 1000 ml / 1 Liter versorgt alle, die regelmäßig Lederbekleidung oder Felle waschen.

    Praxistipp von Detailing1: Verlass dich nicht darauf, dass ein Leder farbecht ist, nur weil es trocken nie abgefärbt hat. Trocken hält fast jedes Leder seine Farbe — erst Wasser, Waschmittel und die Bewegung der Trommel mobilisieren die Farbstoffe. Der Test dauert 30 Sekunden: ein weißes, feuchtes Tuch mit etwas Druck an einer verdeckten Stelle über das Leder reiben. Bleibt das Tuch weiß, reicht das Waschkonzentrat allein. Nimmt es Farbe an, gehört das Teil vor der Wäsche für eine Stunde ins Fixativ-Bad — ein einmal verfärbtes Futter bekommst du mit keinem Waschgang wieder sauber.


    Nicht das Waschmittel löst die Farbe, das Wasser tut es

    Anilin- und Nubukleder tragen ihre Farbe als Durchfärbung, nicht als geschlossene Pigmentschicht — ein Teil der Farbstoffe sitzt nur locker zwischen den Fasern. Solange das Leder trocken bleibt, hält diese Bindung im Alltag weitgehend.

    In der Wäsche ändern sich die Bedingungen komplett. Wasser dringt in die Kapillaren des Leders ein, Tenside senken die Oberflächenspannung und tragen es noch tiefer, die Trommel bewegt das Material über eine Stunde durch. Die Fachwelt nennt das Ergebnis Farbstoffmigration: lose Farbmoleküle wandern mit der Feuchtigkeit dorthin, wo sie nicht hingehören. Sichtbar wird das als verfärbtes Futter, fleckige helle Nähte oder ein Farbstich auf allem, was mit in der Trommel lag.

    Wie mobil solche Farbstoffe sind, zeigt sich schon ohne Waschmaschine. Bei uns landen regelmäßig Anfragen zu hellen Ledersitzen, die nach einem warmen Tag die Farbe einer Jacke oder einer dunklen Jeans angenommen haben — Feuchtigkeit und etwas Druck genügen für den Übertrag. Was im Auto punktuell ärgert, passiert in der Wäsche großflächig und auf beiden Seiten des Leders.

    Auch der umgekehrte Weg ist ein Dauerthema: Jacken, die bei jedem Tragen aufs Hemd abfärben — wegwischen hilft dort nur bis zum nächsten Schwitzen, weil Feuchtigkeit die losen Farbstoffe immer wieder an die Oberfläche holt.

    Am härtesten trifft es Kombinationen aus Leder und Textil. Stoffeinsätze, Strickbündchen und helle Futterstoffe wirken im Waschwasser wie Löschpapier: Sie saugen die gelösten Farbstoffe sofort auf und halten sie fest — die typische Motorradkombi mit grauen oder weißen Einsätzen zeigt nach einer ungeschützten Wäsche genau dort die deutlichsten Spuren. Und je mehr Farbgrenzen ein Teil hat, desto mehr Zonen gibt es, an denen Farbe wandern kann.

    Auf die Wäsche zu verzichten ist trotzdem die schlechtere Antwort. Schweiß, Körperfett und Straßenschmutz arbeiten in Lederbekleidung und Motorradkombis weiter und lassen das Material mit den Jahren hart und stumpf werden. Die Wäsche ist richtig — sie braucht nur die passende Vorbereitung, und genau dafür steht diese Kategorie.

    Fixierung bindet lose Farbstoffe, bevor Wasser sie erreicht

    COLOURLOCK "Leather Fixative" setzt an der Ursache an: an den Farbstoffen, die nicht fest an die Lederfaser gebunden sind. Die Fixierkomponente lagert sich gezielt an diese losen Moleküle an und vernetzt sie mit der Faser.

    Die Bindematrix wirkt dabei wie ein Anker, der jedes lose Farbmolekül an Ort und Stelle festmacht, bevor Wasser es aufnehmen kann. Heißt für dich: Das Waschwasser bleibt weitgehend klar, das Futter behält seine Farbe, und das Leder kommt in dem Ton aus der Maschine, in dem es hineinging.

    Neben den Farbstoffen fixiert die Rezeptur auch Gerbstoffe — die Stoffe aus der Lederherstellung, die die Haut erst zu Leder machen und bei Nässe ebenfalls in Bewegung geraten. Sie sind es, die an einem trocknenden Wasserfleck die typischen dunklen Ränder hinterlassen. Im Alltag heißt das: Die Fixierung beruhigt nicht nur die Farbe, sondern auch das Material selbst — der Grund, warum das Fixativ auf Anilinleder auch gegen Wasserränder eingesetzt wird.

    Ein sichtbarer Film entsteht dabei nicht. Die Fixierung arbeitet innerhalb der obersten Lederschicht, verändert weder Farbton noch Griff und lässt das Leder atmungsaktiv — für offenporige Leder die Voraussetzung, überhaupt behandelbar zu sein. Das unterscheidet sie von Versiegelungen, die eine Schicht auf die Oberfläche legen.

    Dass ausgerechnet ein Reparaturspezialist diese Vorbehandlung entwickelt hat, ist kein Zufall. COLOURLOCK färbt seit 1995 Leder nach und muss diese Farben dauerhaft fixieren können — die Waschvorbereitung nutzt dieselbe Kompetenz in die andere Richtung: Sie stabilisiert die Farbe, die schon da ist, damit eine Neufärbung gar nicht erst nötig wird.

    Eine Stunde Tauchbad entscheidet über die ganze Wäsche

    Der Farbfixierer wird nicht in die Maschine dosiert, sondern vorab im Becken oder in der Wanne angewendet: rund 50 ml auf 5 bis 10 Liter lauwarmes Wasser, bei einer kompletten Motorradkombi die doppelte Menge.

    Das Lederteil vollständig eintauchen und mindestens 60 Minuten einweichen lassen, dabei gelegentlich bewegen, damit die Fixierlösung alle Zonen erreicht — Nähte, Falten und Doppellagen brauchen am längsten. Danach abtropfen lassen und das Teil ohne Ausspülen direkt in die Waschmaschine geben. Handschuhe gehören bei der Arbeit mit der Lösung dazu.

    Lauwarm heißt dabei lauwarm: Heißes Wasser würde genau die Farbmobilität anheizen, die das Bad verhindern soll, und Leder verträgt Temperaturspitzen ohnehin schlecht. Das Bad selbst bleibt außerdem pur — das Waschkonzentrat kommt erst im anschließenden Waschgang dazu, nicht mit in die Wanne.

    Beim ersten Mal wirkt der Aufwand groß, dabei sind die aktiven Handgriffe in wenigen Minuten erledigt — der Rest ist Wartezeit, die du nicht am Becken verbringen musst. Plane die Stunde schlicht in den Waschtag ein: Fixieren am Vormittag, waschen am Mittag, und das Trocknen übernimmt ohnehin der Rest des Tages.

    Aus dem Detailing1-Alltag können wir den häufigsten Ablauffehler klar benennen: das gut gemeinte Ausspülen nach dem Bad. Damit wäschst du einen Teil der Fixierung wieder heraus, bevor sie im Waschgang arbeiten konnte. Abtropfen genügt — die Maschine erledigt den Rest.

    Farbfixierer und Waschkonzentrat arbeiten als Paar

    Die Fixierung ist Schritt eins, die eigentliche Wäsche Schritt zwei — dafür steht das Leder-Waschkonzentrat bereit, das COLOURLOCK exakt für diesen Einsatz entwickelt hat.

    COLOURLOCK "Leather & Fur Wash Concentrate" reinigt mit milden, lederkompatiblen Tensiden, die Schmutz und Gerüche lösen, ohne dem Leder seine Fette zu entziehen — der Grund, warum gewaschenes Leder damit geschmeidig bleibt statt bretthart zu werden. Gewaschen wird im Schonprogramm bei niedriger Temperatur und geringer Schleuderdrehzahl.

    Getrocknet wird liegend bei Raumtemperatur — nicht im Trockner, nicht auf der Heizung, nicht in der Sonne. Schnelle Wärme entzieht dem Leder schlagartig Feuchtigkeit und lässt die Fasern verhärten; genau die Schäden, die die milde Wäsche vermeiden soll, entstünden sonst beim Trocknen. Zwischendurch das Teil in Form ziehen, Felle nach dem Trocknen sanft aufbürsten.

    Den Abschluss macht die Rückfettung — die Wäsche nimmt dem Leder immer etwas Fett, das zurückgehört, sonst wird das Material über die nächsten Monate steif. Die passenden Produkte dafür findest du in der Pflege von COLOURLOCK, vom rückfettenden Öl bis zur Pflegemilch.

    Zusammen ergibt das eine feste Reihenfolge: testen, fixieren, waschen, liegend trocknen, rückfetten. Jeder Schritt sichert den nächsten ab — die Fixierung schützt die Farbe, das Konzentrat die Fette, die Pflege die Geschmeidigkeit. Wer die Kette einmal durchlaufen hat, versteht, warum Textilwaschmittel und Wäschetrockner in dieser Aufzählung nicht vorkommen.

    Der Farbfixierer fixiert vorhandene Farbe und färbt nicht nach

    Was ausgeblichen oder abgewetzt ist, bleibt nach der Fixierung ausgeblichen. Das Fixativ stabilisiert die Farbstoffe, die im Leder sitzen — es ersetzt keine. Für verlorene Farbe ist die Färbe- und Reparaturlinie von COLOURLOCK zuständig, nicht die Waschvorbereitung.

    Die zweite Grenze zieht das Leder selbst: Das Fixativ macht kein Material waschmaschinenfest, das es nicht ist. Gewaschen wird nur, was der Hersteller des Kleidungsstücks als waschbar deklariert — sehr empfindliche, unbehandelte Anilinleder ohne diese Freigabe bleiben draußen, mit und ohne Fixierung.

    Und auch fixiert ist nicht jedes Leder sofort restlos farbecht. Wir haben ein älteres, stark färbendes Nubuk testweise durch das Bad geschickt und danach erneut mit dem weißen Tuch geprüft: deutlich ruhiger, aber erst nach einem zweiten Durchgang gab die Oberfläche keine Farbe mehr ab. Bei extrem färbenden Ledern sieht auch der Hersteller eine Wiederholung ausdrücklich vor — einplanen statt enttäuscht sein.

    Ehrlich eingeordnet heißt das auch: Farbechte, pigmentierte Alltagsleder brauchen die Fixierung oft gar nicht. Bleibt das weiße Tuch im Test weiß, wäschst du direkt mit dem Konzentrat und sparst dir Bad und Wartezeit. Einen Nebeneinsatz gibt es trotzdem: Wasserflecken und Ränder auf natürlichen und Anilinledern lassen sich laut Hersteller mit dem Fixativ behandeln — und für einzelne Flecken, die keine komplette Wäsche rechtfertigen, ist der Anilin- & Nubukreiniger der kleinere erste Schritt.

    Wann dein Leder die Fixierung wirklich braucht

    Die Entscheidung folgt dem Leder, nicht der Vorsicht. Mehrfarbige Lederteile und Leder-Textil-Kombinationen gehören immer ins Fixativ-Bad — jede Farbgrenze ist eine Zone, an der Farbstoffe in der Wäsche wandern können. Intensive Einzelfarben wie Rot oder Cognac entscheidet der Tuch-Test, im Zweifel für die Fixierung. Einfarbig dunkle Teile mit farbgleichem Futter überstehen die Wäsche meist mit dem Konzentrat allein.

    Der klassische Fall ist die Motorradkombi: fast immer mehrfarbig, innen verschwitzt, außen straßenschmutzig — und zu teuer, um an ihr zu experimentieren. Für sie gilt die volle Prozedur mit doppelter Fixativ-Menge im Wannenbad, danach die Maschinenwäsche mit dem Konzentrat. Lammfelle und Leder-Accessoires laufen nach demselben Muster, nur mit kleineren Bädern.

    Die Anwendungswelt reicht dabei weit über das Auto hinaus. Lederjacken und Lederhosen, Reitbekleidung und Handschuhe, Taschen und Lammfell-Artikel folgen alle demselben Prinzip: Was gefärbt ist und gewaschen werden darf, profitiert von der Fixierung davor. Wer sein Autoleder pflegt und nebenbei eine Motorradkombi im Schrank hat, deckt mit dieser Kategorie beides ab.

    Bei den Gebinden ist die Wahl einfach: Die 100-ml-Flasche reicht für das einzelne Kleidungsstück, das alle paar Jahre in die Wäsche geht. Wer regelmäßig Lederbekleidung, Felle oder Kundenteile wäscht, greift zu 1000 ml / 1 Liter und hat das Tauchbad damit dauerhaft im Regal. Alle Bausteine der Lederwäsche stehen gebündelt unter Lederwaschmittel & Farbfixierer von COLOURLOCK.

    Die wichtigste Regel der ganzen Kategorie kostet dabei keinen Cent: 30 Sekunden weißes Tuch vor jeder Lederwäsche. Färbt es sich, ist die Stunde im Fixativ-Bad keine übertriebene Vorsicht, sondern der Unterschied zwischen frisch gewaschenem Leder und einem Futter in der Farbe der Jacke.

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