Dark stains on light leather: what your jeans are really doing
Jasper von Detailing1 |
Koch-Chemie
Top Star "Ts" Interior Plastic Care
Silicone-free Plastic Care with UV Protection and Silk-Matte Finish
Koch-Chemie
Gummifix "Guf" rubber and plastic care
Silicone-free rubber and plastic care for non-slip floor mats
Koch-Chemie
Plast Star "Pss" Premium Plastic Care Silicone Oil-Free
Premium care for exterior plastic and rubber without silicone oil
Koch-Chemie
Motorplast "Mp" Engine Preservation
Silicone-free engine preservative with Daimler factory standard
Koch-Chemie
Hydro Plast Care "Hpc" Plastic Care Concentrate (Water-Dilutable)
Water-dilutable plastic care concentrate, gloss level adjustable
Koch-Chemie
Cockpit-Super-Pflege "Csp" Interior Plastic Dressing (Glossy)
High-gloss cockpit care with antistatic effect
Koch-Chemie
Koch-Chemie Kunststoff-Färber "Kfs" Black Plastic Care
Plastic dye for long-lasting color refreshing and protection

Plastics and rubber stay supple instead of grey.
Koch-Chemie
Rubber, Plastic & Vinyl Care "Gkv" Plastic Care
SONAX
XTREME Plastic Detailer "Interior+Exterior" Plastic Care
Plastic Detailer — 4-in-1 Care for Interior & Exterior Plastics
Koch-Chemie × THE FINISHER
THE FINISHER "InsideCare" Interior Care
Care and UV Protection for Interior Plastic Parts
SONAX
XTREME Ceramic Plastic Sealant
Ceramic Plastic Sealant — Si-Carbon Protection 3 Months
Was sind Pflegeprodukte in der Autopflege? Der Arbeitsschritt, der nach Waschen und Reinigen kommt. Waschen holt losen Schmutz weg, Reinigen löst den festsitzenden Film, Pflege legt danach einen Schutzfilm auf Kunststoff und Gummi. Ohne diesen dritten Schritt liegt jedes Bauteil ungeschützt in Sonne und Regen. Bei Detailing1 stehen 33 Produkte bereit.
Pflegeprodukte sind im Ablauf der Fahrzeugpflege der letzte von drei Schritten. Nach der Wäsche und nach der eigentlichen Reinigung konservieren sie die freigelegte Oberfläche. Für Lack übernimmt das eine Versiegelung, für Kunststoff und Gummi übernehmen es die Produkte dieser Kategorie. Sie ersetzen keinen Reiniger und sind kein Kosmetikartikel, sondern verlängern die Zeit bis zur nächsten Aufbereitung.
Praxistipp von Detailing1: Aus dem Detailing1-Alltag kennen wir eine Reihenfolge, die viele umdrehen: Pflege wird aufgetragen, bevor das Fahrzeug richtig trocken ist. Auf Restfeuchte legt sich der Film ungleichmäßig, weil das Wasser den Wirkstoff verdrängt. Sichtbar wird das erst beim Antrocknen, dann als Wolkenbild, das sich nur durch Abnehmen und Neuauftragen beheben lässt. Warte nach der Wäsche, bis auch die Spalten und Dichtungsfalze trocken sind — bei kühlem Wetter dauert das eine gute halbe Stunde länger, als die Karosserie vermuten lässt. Ein Druckluftstoß in die Falze verkürzt das deutlich.
Die drei Schritte der Fahrzeugpflege werden im Alltag gern zu einem verschmolzen. Sie haben aber unterschiedliche Aufgaben und lassen sich nicht gegeneinander tauschen.
Waschen entfernt losen Schmutz mit Wasser und Shampoo. Der Anteil, der einfach abläuft, ist größer als die meisten denken — Staub, Pollen, trockener Straßendreck. Was bleibt, ist der Film, der chemisch an der Oberfläche haftet.
Reinigen adressiert genau diesen Film. Hier arbeiten Tenside und je nach Produkt auch Lösemittel, um Fett, Harz und eingebrannten Schmutz zu lösen. Nach diesem Schritt ist die Oberfläche sauber und gleichzeitig nackt — sämtliche Schutzreste der letzten Behandlung sind mit entfernt.
Pflege füllt diese Lücke. Sie legt einen Film aus Silikonölen oder Polymeren auf, versehen mit UV-Absorbern. Das sind Moleküle, die energiereiches Sonnenlicht aufnehmen und als Wärme abgeben, bevor es die Molekülketten im Kunststoff aufbricht. Im Alltag merkst du das erst nach Jahren: Ein gepflegtes Armaturenbrett ist nach acht Jahren noch schwarz, ein ungepflegtes grau-fleckig.
Die Reihenfolge lässt sich auch nicht abkürzen. Kombiprodukte, die reinigen und pflegen in einem Arbeitsgang versprechen, sind immer ein Kompromiss: Der Reinigungsanteil muss schwach genug bleiben, um den Pflegefilm nicht gleich wieder abzulösen, und der Pflegeanteil muss dünn genug bleiben, um sich nicht in den gelösten Schmutz einzubinden. Für die Zwischenrunde auf einer bereits sauberen Fläche funktioniert das gut. Für die Grundreinigung nach dem Winter nicht.
Wer den dritten Schritt weglässt, arbeitet gegen sich. Die Reinigung hat die Schutzschicht mit abgenommen, das Bauteil liegt danach ungeschützter da als vor der Wäsche. Deshalb gehören Reinigung und Pflege in denselben Termin.
Nicht jedes Bauteil braucht Pflege gleich dringend. Vier Stellen sind es fast immer, und alle vier werden regelmäßig übersehen.
Türdichtungen sind der klassische Fall. Sie bestehen aus Weichgummi, das seine Elastizität aus Weichmachern zieht. Jeder Reinigungsdurchgang entzieht einen Teil davon, Wärme beschleunigt das zusätzlich. Eine harte Dichtung friert im Winter fest, reißt beim Öffnen ein und wird undicht — der Wassereintritt landet dann als muffiger Geruch im Innenraum. Die Koch-Chemie Gummi- & Kunststoff- & Vinylpflege „Gkv" Kunststoffpflege adressiert genau das.
Radlaufverkleidungen und Stoßfängerleisten sitzen im Spritzwasserbereich. Sie bekommen Salz, Splitt und dauerhafte Feuchtigkeit ab und bleichen entsprechend schnell aus. Hier ist ein Produkt mit Standfestigkeit gefragt, etwa das SONAX XTREME KunststoffGel „Außen" Kunststoffpflege.
Das Armaturenbrett ist die am stärksten UV-belastete Fläche im ganzen Fahrzeug, weil es fast waagerecht unter der Windschutzscheibe liegt. Der Schaden zeigt sich zuerst über dem Beifahrerairbag, wo die Sonne am steilsten auftrifft.
Eine fünfte Stelle kommt bei älteren Fahrzeugen dazu: die Scheinwerferstreuscheiben aus Polycarbonat. Sie tragen ab Werk eine dünne UV-Schutzlackierung, und wenn die abgebaut ist, vergilbt das Material darunter. Pflege kann diesen Prozess bremsen, solange der Schutzlack noch intakt ist. Ist die Scheibe bereits milchig, hilft nur noch Aufbereiten mit anschließender Neuversiegelung — Pflegeprodukte machen dann für ein paar Wochen optisch etwas her und nicht mehr.
Der Motorraum ist der vierte Fall und der am seltensten behandelte. Kunststoffabdeckungen und Kabelisolierungen arbeiten dauerhaft bei erhöhter Temperatur und werden dadurch spröde. Der Koch-Chemie Motorplast „Mp" Motorkonservierung ist auf diese Bedingungen ausgelegt.
Der Ablauf hat drei Bedingungen, und alle drei entscheiden über das Ergebnis.
Die Fläche muss sauber sein. Pflege auf einem verbliebenen Schmutzfilm schließt ihn ein, das Ergebnis ist eine speckige Oberfläche, die schneller wieder Staub bindet als vorher. Wenn du unsicher bist, ob die Reinigung ausreicht, fahre mit dem Finger über die Fläche — bleibt ein Streifen sichtbar, ist noch Film da.
Die Fläche muss trocken sein. Restfeuchte verdrängt den Wirkstoff und erzeugt Wolken. Besonders tückisch sind Falze und Spalten, aus denen nach dem Auftragen noch Wasser nachläuft und die frische Pflege unterwandert.
Die Dosierung muss knapp sein. Kunststoff nimmt nur eine begrenzte Menge auf, alles darüber bleibt als Film liegen und glänzt fleckig. Produkt auf den Applikator, nicht auf die Fläche. Gleichmäßig in überlappenden Bahnen einarbeiten, zwei bis drei Minuten ziehen lassen, dann den Überschuss mit einem trockenen Mikrofasertuch abnehmen.
Der letzte Schritt ist der, den fast alle weglassen — und genau er entscheidet zwischen gleichmäßig matt und speckig glänzend. Er kostet zwei Minuten pro Fahrzeug.
Beim Werkzeug reicht wenig. Ein Applikator aus Schaumstoff für glatte Flächen, ein weicher Pinsel für Lüftungslamellen und Nähte, zwei Mikrofasertücher. Wichtig ist nur, dass der Pflege-Applikator strikt getrennt bleibt von allem, was du für Glas benutzt: Ein Rest Pflegeprodukt im Glastuch zieht auf der Scheibe sofort Schlieren, die sich erst bei Gegenlicht zeigen und dann mehrere Durchgänge zum Entfernen brauchen.
Ausgenommen bleiben Lenkrad, Schalthebel und Pedale. Ein Silikonfilm auf dem Lenkradkranz macht ihn rutschig, das ist kein kosmetisches Thema. Diese Teile werden gereinigt und bleiben unbehandelt. Dasselbe gilt für die Trittflächen der Fußmatten und für die Gurtbänder, die durch die Hand laufen.
Pflegeprodukte in diesem Ast decken Kunststoff und Gummi ab. Der Lack läuft über eine eigene Produktwelt, und die Verwechslung der beiden ist ein häufiger Grund für enttäuschende Ergebnisse.
Kunststoffpflege auf Lack hinterlässt einen fettigen Schleier. Er sieht im ersten Moment nach Tiefenglanz aus, zieht aber Staub an, lässt sich nur mit einem Entfetter wieder abnehmen und stört auf einer versiegelten Motorhaube die Wasserabweisung. Was der Lack braucht, ist eine Lackversiegelung oder ein Wachs — beide bilden eine harte, wasserabweisende Schicht statt eines weichen Ölfilms.
Umgekehrt gilt dasselbe. Wachs auf Kunststoff trocknet in der Narbung zu weißen Rückständen ein, die sich kaum wieder herausbekommen lassen. Wer schon einmal Wachsreste aus einer schwarzen Zierleiste gepult hat, macht diesen Fehler kein zweites Mal — ein Abklebeband entlang der Kante kostet zwei Minuten und spart eine halbe Stunde.
Die Trennlinie verläuft entlang der Materialgrenze, nicht entlang der Bauteilgrenze. Eine schwarze Kunststoffleiste mitten auf einer lackierten Tür gehört in diese Kategorie, ein lackierter Stoßfänger gehört zu Versiegelung & Politur, auch wenn beide direkt nebeneinander sitzen.
Ein Grenzfall bleiben Glas und Scheiben. Weder Kunststoffpflege noch Wachs gehören dorthin — Glas hat mit der Scheibenversiegelung seine eigene Chemie, die auf Kontaktwinkel und Abperlverhalten ausgelegt ist. Sprühnebel von Kunststoffpflege auf der Windschutzscheibe ist eine der häufigsten Ursachen für schmierende Wischer.
Das Sortiment dieser Kategorie ist mit 33 Artikeln überschaubar und nach Einsatzort sortiert.
Für den Innenraum stellt Koch-Chemie mit zwölf Produkten die breiteste Auswahl, von der matten Standardpflege über die glänzende Cockpit-Super-Pflege „Csp" bis zum wasserverdünnbaren Hydro Plast Care „Hpc" Kunststoffpflege Konzentrat (Wassserverdünnbar). Die Linie ist untereinander abgestimmt, du kannst also kombinieren, ohne dass sich Wirkstoffe gegenseitig ablösen.
Für außen und für Fahrzeuge mit wenig Kunststoff an der Karosserie reicht ein Kombiprodukt wie der SONAX XTREME KunststoffDetailer „Innen+Außen" Kunststoffpflege, der beide Bereiche bedient.
Für lange Intervalle gibt es die Versiegelungen. Die SONAX XTREME Ceramic Kunststoff-Versiegelung bindet sich chemisch an die Oberfläche, statt nur aufzuliegen. Der Auftrag ist aufwendiger, die Standzeit ein Vielfaches. Für Fahrzeuge, die dauerhaft im Freien stehen, rechnet sich das.
Für bereits ausgeblichene Teile bleibt der Koch-Chemie Kunststoff-Färber „Kfs" Schwarz Kunststoffpflege. Er arbeitet mit Pigmenten statt mit Öl und legt Farbe nach, wo keine mehr ist. Das ist ehrlicherweise eine Zwischenlösung mit begrenzter Standzeit und trotzdem die einzige Alternative zum Bauteiltausch. Die Detailtiefe zu allen Produkttypen steht unter Kunststoffpflege.
Wie oft Pflege ansteht, hängt am Standort des Fahrzeugs und am Bauteil — nicht am Kalender.
Innenflächen halten lange, weil sie vor Regen geschützt sind. Zweimal im Jahr deckt die meisten Fahrzeuge ab, und mehr bringt keinen zusätzlichen Schutz. Wer das Fahrzeug überwiegend im Parkhaus oder unter einem Carport abstellt, kommt mit einmal jährlich aus.
Außenteile richten sich nach der Zahl der Wäschen. Jeder Durchgang mit alkalischem Shampoo trägt einen Teil des Films ab, bei Hochdruck geht es schneller. Rechne mit sechs bis zehn Wäschen, danach ist eine Auffrischung fällig. Ein einfacher Test: Wenn Wasser auf der Radlaufverkleidung flächig steht statt in Tropfen abzulaufen, ist der Film weg.
Beim Standfahrzeug kehrt sich die Erwartung um. Ein Auto, das kaum bewegt wird, altert innen schneller als ein Vielfahrer-Fahrzeug, weil es oft in der Sonne steht und die Innentemperatur über 60 Grad klettert. Die Wärme treibt die Weichmacher aus dem Material. Hier ist Pflege wichtiger als Reinigung, und eine Sonnenschutzmatte nimmt die Hauptlast, ohne etwas zu kosten.
Beim Leasingrückläufer lohnt eine ehrliche Rechnung. Kurz vor der Rückgabe bringt Pflege optisch etwas, den Substanzschutz aber nicht mehr rückwirkend. Wenn das Fahrzeug in zwei Monaten geht, reicht Reinigung. Wenn du es behältst, fang heute an — Pflege ab Neuzustand wirkt deutlich besser als Pflege ab Schadensbild.
Die Jahreszeit gibt den natürlichen Rhythmus vor. Der wichtigere der beiden Termine liegt im Frühjahr: Nach dem Winter sind Streusalzreste und Feuchtigkeit aus Dichtungen und Radläufen zu entfernen, und die freigelegten Bauteile brauchen den Schutz vor der Sonnensaison. Der zweite Termin im Herbst bereitet auf Salz und Nässe vor. Wer nur einmal pflegt, macht es im Frühjahr — dort ist der Nutzen pro investierter Stunde am größten.
Für den kompletten Ablauf einer Fahrzeugpflege gehören die drei Schritte zusammen: Autowäsche, Reiniger und diese Kategorie. Für den Innenraum bündelt Innenraumpflege Reinigung und Schutz in einem Ast.
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