Ogni quanto si può lucidare l'auto? Il trasparente ha otto micron
Daniel von Detailing1 |
Koch-Chemie × COLOURLOCK
COLOURLOCK "Leather Colour" tinta per pelle liscia pigmentata in superficie
Wasserbasierte Lederfarbe für Glattleder in 32 OEM-Farbtönen
Was ist deckende Lederfarbe von COLOURLOCK? Eine wasserbasierte Pigmentfarbe für oberflächengefärbtes Glattleder: COLOURLOCK "Leather Colour" baut in dünnen Lagen eine neue, deckende Farbschicht auf und härtet zu einem elastischen, abriebfesten Film aus. Werkstatt-Chemie nach Datenblatt, vom Lenkradkranz bis zur kompletten Sitzanlage.
Deckende Lederfarbe ist Pigmentfarbe, die eine neue Farbschicht auf oberflächengefärbtes Glattleder legt, statt einen vorhandenen Ton nur aufzufrischen. COLOURLOCK "Leather Colour" ist die Standardpalette dieser Kategorie: wasserbasiert, in dünnen Lagen getupft oder gespritzt, ausgehärtet zu einem weichen Film, der Jeansabrieb und Handschweiß standhält. Sie ist ein Glied in einer Kette — entfetten, grundieren, füllen, färben, versiegeln —, und jedes Glied davor entscheidet mit, wie lange die Farbe hält.
Praxistipp von Detailing1: Wenn Lederfarbe nach wenigen Monaten an der Einstiegskante abschubbert, liegt die Ursache fast nie in der Farbe, sondern in einem Rest Fett darunter. Hautfett, Pflegereste und Silikone sitzen genau dort am dicksten, wo später die größte Beanspruchung ankommt: Seitenwange, Lenkradkranz, Armauflage. Deshalb wird nicht nur gereinigt, sondern entfettet — so lange, bis ein weißes Tuch keine Verfärbung mehr aufnimmt. Bremsenreiniger, Aceton und Brennspiritus haben dabei nichts zu suchen, die zerstören die Lederfaser dauerhaft. Und bevor die erste Lage auf den sichtbaren Bereich kommt, geht ein Test an verdeckter Stelle, etwa an der Rückseite der Lehne. Zwei Minuten Vorsicht ersparen dir einen kompletten Neuaufbau.
Eine deckende Lederfarbe ersetzt die Farbschicht, ein Farbauffrischer verstärkt nur, was noch vorhanden ist. Dieser Unterschied entscheidet, ob abgeriebenes Leder danach gleichmäßig aussieht oder fleckig bleibt.
Oberflächengefärbtes Glattleder — das Leder in fast jedem Auto — trägt eine deckende Pigmentschicht auf der Narbung. Sie gibt dem Leder Farbe, Griff und Schutz, und sie ist der Teil, der zuerst verschwindet. An Einstiegskante, Seitenwange und Lenkradkranz reibt sie sich über Jahre herunter, bis der ungefärbte Lederkern durchscheint. Solange nur der Ton stumpf geworden ist, reicht ein Farbauffrischer: Er legt einen hauchdünnen Pigmentschleier über die vorhandene Schicht und gleicht Nuancen aus.
Ist der Pigmentschluss durchgerieben, hilft dieser Schleier nicht mehr. Dann fehlt Substanz, nicht Nuance — und die Aufgabe wechselt vom Auffrischen zum Aufbauen. Genau hier arbeitet COLOURLOCK "Leather Colour". Sie bringt so viel Pigment mit, dass sie den alten Zustand in mehreren dünnen Lagen komplett zudeckt, auch wenn die Fläche darunter zweifarbig geworden ist.
Ein dritter Fall liegt noch eine Stufe tiefer. Ist die Oberfläche nicht nur farblos, sondern brüchig und rissig, gehört vor die Farbe eine Füllfarbe. COLOURLOCK "Binder" ist die neutrale, elastische Grundlage dafür: Sie schließt feine Risse und gibt dem Leder wieder eine tragfähige Fläche. Farbe direkt auf ein rissiges Substrat gelegt zeichnet jeden Riss nach, statt ihn zu verstecken — nach zwei Wochen ist er wieder sichtbar, nur jetzt in der neuen Farbe.
Uns erreicht regelmäßig die Frage, ob sich der Aufbau nicht abkürzen lässt, indem man einfach dicker aufträgt. Er lässt sich nicht abkürzen. Eine dicke Lage trocknet außen zu, während sie innen weich bleibt, wird rau und gummiartig und lässt sich nur mit feinem Schleifpad wieder einfangen. Die Regel für alles, was folgt: lieber eine Lage mehr als eine Lage dicker.
Lederfarbe ist Pigment plus Bindemittel. Das Pigment liefert die Farbe, das Bindemittel hält sie fest — und es entscheidet darüber, ob der Film mitarbeitet oder bricht.
COLOURLOCK "Leather Colour" ist wasserbasiert. Die Farbpigmente schwimmen zusammen mit weichen Bindemittel-Teilchen in einer Wasserphase; beim Trocknen verdunstet das Wasser, und die Teilchen fließen zu einem zusammenhängenden, dehnbaren Film zusammen. Heißt für dich: kein Lösemittelgeruch in der geschlossenen Fahrgastzelle, und eine Farbschicht, die sich mit dem Leder bewegt, statt auf ihm zu liegen.
Diese Beweglichkeit ist bei Leder keine Kür. Ein Sitzkissen verformt sich bei jedem Einsteigen, ein Lenkradkranz bekommt bei jeder Lenkbewegung Druck und Zug, und die Seitenwange knautscht bei jedem Rutschen über die Kante. Abriebfest heißt bei Lederfarbe deshalb nie hart, sondern zäh: Der Film muss sich hundertfach dehnen lassen, ohne feine Risse zu bilden. Ein harter Lack würde auf denselben Flächen innerhalb einer Saison aufplatzen.
Für dauerhaft belastete Flächen lässt sich diese Zähigkeit steigern. Ein Vernetzer wie COLOURLOCK "Crosslinker CD" verknüpft die Bindemittelketten chemisch untereinander — aus nebeneinanderliegenden Fäden wird ein Netz. Praktisch: deutlich mehr mechanische Belastbarkeit auf Sitzflächen und Lenkrädern. Der Preis dafür ist Zeit, denn angemischte Farbe mit Vernetzer zieht im Becher an. Es wird nur so viel angerührt, wie in einem Durchgang verarbeitet wird.
Wasserbasiert heißt auch temperaturempfindlich in der Verarbeitung. Zwischen etwa 18 und 24 Grad bindet die Farbe zuverlässig ab. Deutlich darunter fließen die Bindemittel-Teilchen nicht sauber zusammen, deutlich darüber trocknet die Oberfläche an, bevor sich die Lage legen konnte. Eine temperierte Werkstatt ist bei diesem Produkt kein Komfort, sondern Teil des Datenblatts.
Die Standzeit einer Lederfärbung entscheidet sich vor der Farbe. Wer die Kette abkürzt, bekommt kein schlechteres Ergebnis, sondern ein kurzlebiges.
Schritt eins ist die Reinigung. Ein Lederreiniger holt mit einer weichen Bürste heraus, was in der Narbung sitzt — bei stark benutzten Sitzen ist das mehr, als die Fläche vermuten lässt. Schritt zwei ist die Entfettung mit einem Entfetter wie COLOURLOCK "Degreaser", der die Oberfläche für die Farbannahme vorbereitet. Erst eine matte, saugende, fettfreie Fläche nimmt Pigment überhaupt an.
Schritt drei ist die Grundierung. In der Grundierung & Haftvermittler stecken drei verschiedene Aufgaben: COLOURLOCK "Leather Primer" verbessert die Verbindung zwischen Lederuntergrund und Farbe, COLOURLOCK "Blocker" sperrt Verfärbungen ab, die sonst durch die neue Farbe durchschlagen — der Klassiker sind dunkle Jeans-Verfärbungen auf hellem Leder —, und COLOURLOCK "Plastic Primer ND" grundiert die Kunststoffteile, die im selben Ton mitlaufen sollen.
Schritt vier füllt, Schritt fünf färbt, Schritt sechs versiegelt. Der Top Coat ist dabei kein optionaler Glanzlack, sondern die Verschleißschicht über der Farbe: Er nimmt den Abrieb auf, den sonst dein Pigment abbekommt, und legt zugleich den Glanzgrad fest — von seidenmatter Werksoptik bis Hochglanz. Aus unserer Erfahrung ist das der Schritt, an dem im Eigenbau am häufigsten gespart wird, und genau der fehlt später, wenn die Farbe an der Einstiegskante aufgibt.
Schritt sieben stellt ein. Die Additive sind die Feinregler des Systems: COLOURLOCK "Duller" senkt den Glanzgrad stufenlos, COLOURLOCK "Soft Slip" und COLOURLOCK "Wax Slip" bestimmen, ob sich die Oberfläche samtig oder wachsartig anfühlt, COLOURLOCK "Thickener" macht die Farbe standfest genug für senkrechte Flächen. Und das Nahtschutz-Gel deckt Kontrastnähte und Logos ab, damit sie ihre Farbe behalten, während die Fläche um sie herum neu aufgebaut wird.
Dieselbe Farbe kennt zwei Arbeitsweisen: getupft für die einzelne Stelle, gespritzt für die ganze Ausstattung. Der Unterschied liegt im Werkzeug, nicht in der Chemie.
Im Tupfverfahren kommt die Farbe auf einen Schwamm, nie direkt aufs Leder, und wird von Naht zu Naht in dünnen Lagen aufgesetzt. Getupft statt gewischt — das ist der Handgriff, an dem sich Ergebnis und Nacharbeit entscheiden, weil Wischen die frische Lage wieder aufreißt und Streifen zieht. Zwischen den Lagen trocknet ein Heißluftföhn die Fläche an, danach glättet ein sehr feines Schleifpad in wenigen Sekunden die angetrocknete Oberfläche, bevor die nächste Lage kommt.
Für ganze Sitzanlagen, Türverkleidungen und komplette Innenräume arbeitet die Werkstatt mit dem Druckluftsprüher im Kreuzgang, meist mit Vernetzer in geringer Dosierung. Der Vorteil ist die gleichmäßige, dünne Schichtdicke über große Flächen, der Aufwand liegt in der Abdeckerei: Alles, was keine Farbe bekommen soll — Gurte, Zierteile, Nähte, Sitzheizungsschalter —, muss vorher abgeklebt sein.
Was beide Wege teilen, ist die Geduld am Ende. Nach der letzten Lage braucht der Farbfilm rund 30 Stunden bei Raumtemperatur, bevor die Fläche wieder belastet wird. Wer vorher mit heller Hose Probe sitzt, reißt die Arbeit des Vortags auf und drückt Farbe ins Gewebe. Wir rechnen deshalb bei einer Sitzanlage nicht in Stunden, sondern in Tagen: Ein Arbeitstag Vorbereitung und Aufbau, eine Nacht plus ein Tag Aushärtung.
Der Umfang bestimmt am Ende auch das Gebinde. Für ein Lenkrad, eine Armauflage oder eine einzelne Wange reichen die 250 ml mit Reserve für den zweiten Versuch. Wer eine komplette Ausstattung angeht, greift zum Liter — und mischt bei Bedarf aus zwei Standardtönen einen dritten, statt mit knapper Menge in die Fläche zu starten.
Deckende Lederfarbe kann viel, und sie kann zwei Dinge nicht: den falschen Untergrund retten und einen Farbton erraten. Beide Grenzen sind vorher bekannt.
Der Untergrund entscheidet zuerst. Anilinleder, Nubuk, Velours und Wildleder sind offenporig — dort verklebt eine deckende Farbe die Oberfläche und nimmt dem Leder Griff und Charakter. Bycast und reines Kunstleder bilden mit der Farbe keine stabile Verbindung, der Film flockt nach kurzer Zeit ab.
Der schnelle Test ist ein Wassertropfen an verdeckter Stelle. Perlt er ab, ist die Oberfläche geschlossen und die Farbe passt. Zieht er ein und dunkelt die Stelle nach, gehört das Leder in die Pflege, nicht unter die Farbe.
Die zweite Grenze ist der Ton. Bei uns landen regelmäßig Anfragen, bei denen ein Standardton bestellt wurde, der auf dem Bildschirm passte und auf dem Sitz zwei Nuancen daneben liegt — besonders bei Grautönen, die je nach Lichtfarbe ins Blaue oder Grüne kippen. Alterung verschiebt zusätzlich: Zehn Jahre Sonne machen aus einem Werkston einen anderen.
Wenn dein Ziel der exakte Werkston deines Fahrzeugs ist, führt der Weg über die nach Original-Farbmuster gemischten Original-Lederfarben statt über die Standardpalette. Die Standardfarbe spielt ihre Stärke dort aus, wo du komplett umfärbst, eine Einzelfläche in Schwarz oder Teerschwarz nacharbeitest oder dir deinen Ton selbst abmischst.
Dritte Grenze: die Naht am Airbag. Sitzwangen mit integriertem Seitenairbag haben eine definierte Reißnaht, die im Ernstfall auf den Millimeter aufgehen muss. Farbe, Füller und Kleber in dieser Naht verändern ihr Verhalten, und das ist kein Ergebnis, das sich nachträglich prüfen lässt. Diese Nähte gehören zum Sattler, der weiß, welche Naht tragend ist und welche nicht — bei allem anderen an derselben Wange bleibt die Färbung dein Job.
Und eine ehrliche Einordnung zum Aufwand: Wer nur einen stumpfen, aber intakten Ton auffrischen will, ist mit dem Farbauffrischer schneller, günstiger und näher am Original. Die deckende Farbe ist die aufwendigste Stufe der Färbe-Strecke, und sie lohnt sich genau dann, wenn Substanz fehlt.
Drei Fragen klären den Fall: Ist die Oberfläche geschlossen, ist Farbe verschwunden oder nur stumpf, und muss der Ton exakt sitzen?
Ist die Oberfläche geschlossen und die Farbe an einzelnen Stellen weg — Lenkradkranz, Einstiegskante, Wange —, ist COLOURLOCK "Leather Colour" das richtige Produkt. Feine Risse bekommen vorher die Füllfarbe, danach kommt der Top Coat darüber. Ist die Farbe dagegen nur stumpf geworden, sparst du dir die halbe Strecke und bleibst beim Farbauffrischer.
Soll der Ton exakt dem Werkston deines Fahrzeugs entsprechen, führt der Weg über die Original-Lederfarben nach Farbmuster. Willst du frei umfärben, in Schwarz oder Teerschwarz arbeiten oder mit Metallic- und Leuchttönen Akzente setzen, ist die Standardpalette der direktere Weg. Alle weiteren Farbstufen der Marke findest du eine Ebene höher: Zurück zu Lederfarben von COLOURLOCK.
Der Satz, der am Ende über das Ergebnis entscheidet, hat nichts mit der Farbe zu tun: Eine Lederfärbung hält so lange, wie die Vorbereitung darunter trägt. Die Farbe kann jede Fläche decken, die du ihr sauber, fettfrei und tragfähig übergibst — und keine, bei der du diesen Teil abgekürzt hast. Deshalb ist der wichtigste Arbeitsschritt beim Färben der, bei dem noch gar keine Farbe im Spiel ist.
Troppa scelta in Deckende Lederfarbe von COLOURLOCK? Fatti aiutare a scegliere: